Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung

Die Vorsorgeuntersuchung beginnt mit  einem ausführlichen Gespräch (Anamnese) über etwaige Probleme oder Beschwerden. Anschließend erfolgt die eigentliche gynäkologische Untersuchung:

· Abnahme des sogenannten: „Krebsabstriches“ vom Muttermund,
· Beurteilung des Scheidensekretes (Ausfluss),
· Abtasten der Gebärmutter und der Eierstöcke
· Ultraschalluntersuchung durch die Scheide (Vaginalsonographie)
· Abschließend wird eine Untersuchung der Brüste durchgeführt.

Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung  sollte 1 mal  pro Jahr durchgeführt werden.

 

Mutter –Kind- Passuntersuchungen / Schwangerenbetreuung

Der Mutter –Kind –Pass sieht 5 Untersuchungen währen der Schwangerschaft vor. Sie dienen dazu, die gesundheitliche Entwicklung der schwangeren Frau und des Kindes zu beobachten und zu sichern. Diese Untersuchungen werden von der Krankenkasse bezahlt und sind Voraussetzung dafür, dass Sie das Kinderbetreuungsgeld erhalten.

Im Mutter-Kind-Pass sind 3 Ultraschalluntersuchungen enthalten die jeweils in der  8. bis 12., in der 18. bis 22. und in der 30. bis 34. Schwangerschaftswoche stattfinden. Weitere Ultraschalluntersuchungen sind auf eigene Kosten möglich.

Auf Wunsch können auch 3D /4D Bilder  in der Praxis angefertigt werden.

Für Ersttrimesterscreening (11. -14. Schwangerschaftswoche) und Organscreening (20. bis 23. Schwangerschaftswoche)  erfolgt eine Zuweisung an einen Spezialisten .

www.help.gv.at

www.fetalmedizin.com

www.pränatal-info.at

Verhütung und Beratung

Moderne Verhütung erfordert eine individuelle Beratung und Begleitung. Die beste Verhütungsmethode ist die, die zu der persönlichen Lebenssituation passt.

Es gibt eine Vielzahl an Verhütungsmitteln. Die am häufigsten verwendeten Methoden sind die Pille und das Condom. In den letztem Jahren sind neue Methoden wie Hormonimplantat, Verhütungspflaster, Vaginalring und Hormonspirale dazugekommen.

Einen Überblick über alle Methoden finden Sie unter folgender link:

www.gesundheit.gv.at (gesund leben, Sexualität und Verhütung)

Mädchen-Sprechstunde

Die Pubertät ist eine sensible Phase, in der körperliche, seelische und soziale Umbrüche stattfinden. In der Sprechstunde wird speziell auf die Bedürfnisse der heranwachsenden  jungen Frau eingegangen.
Wann soll eine junge Frau zum ersten Mal  einen Frauenarzt  aufsuchen?
Vor Aufnahme der sexuellen Aktivität oder bei Beschwerden empfehle ich ein Beratungsgespräch. Gerne kann eine Person des Vertrauens (Mutter, Freundin) mitgebracht werden.
Bei Beschwerdefreiheit wird beim ersten Besuch und auch bei der Verschreibung von Verhütungsmitteln (Pille) auf die gynäkologische Untersuchung verzichtet. Nach dem ersten Geschlechtsverkehr ist schon bald eine Untersuchung empfehlenswert.

Behandlung von Wechselbeschwerden

Zwischen 45 und 55 . Lebensjahr kommt es für gewöhnlich zum Aufhören der Regelblutung. Den Zeitpunkt der letzten Menstruation nennt man Menopause. Der Grund dafür ist eine Änderung im Hormonhaushalt  infolge des Nachlassens der Funktion der Eierstöcke.
Diese Veränderungen können zu zahlreichen  Beschwerden führen, die eine einfühlsame Beratung  und ev. auch Therapie erfordern.

Osteoporose : Abklärung und Therapie

Unter Osteoporose versteht man eine übermäßige Abnahme der Knochendichte, die zu einer Anfälligkeit  für Knochenbrüche führt. 80  % aller Osteoporosefälle betreffen Frauen nach der Menopause. Grund dafür ist das plötzliche Absinken des Eierstockhormones Östrogen, das den Knochenaufbau fördert.
Ob eine Osteoporose vorliegt kann mit der sogenannten Knochendichtemessung bei einem Radiologen festgestellt werden.

Abklärung und Therapie von ungewolltem Harnverlust

Unter Harninkontinenz, im Volksmund oft als Blasenschwäche bezeichnet, versteht man unfreiwilligen Harnverlust, der die verschiedensten Ursachen haben kann. In Österreich sind ungefähr 850.000 Frauen betroffen.
Ungewollter Harnverlust tritt häufig in den Wechseljahren auf, manchmal nach einer Geburt, sowie bei Frauen, die schwere körperliche Arbeit leisten. Inkontinenz kann zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.
Viele Frauen trauen sich nicht darüber zu sprechen, weil es ihnen peinlich ist.
Es gibt eine Vielzahl an konservativen und operativen Möglichkeiten um das Problem wirksam zu beheben.

Hormonstörungen

Störungen des Hormonhaushaltes der Frau sind häufig von Zyklusstörungen oder Blutungsanomalien begleitet. Für eine gezielte Abklärung ist es sehr hilfreich wenn Sie den Zeitpunkt und die Stärke der Menstruation in einen Kalender (App) eintragen und mit in die Ordination bringen. Bei Verdacht auf eine Hormonstörung wird üblicherweise eine Blutprobe entnommen und die Hormonwerte in einem Labor bestimmt. Anhand der Laborergebnisse kann die Diagnose gestellt werden und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.

Betreuung und Nachsorge bei bösartigen Erkrankungen

Wenn die erste Behandlungsphase einer bösartigen Behandlung, also Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie überstanden ist, beginnt die nächste Phase, nämlich die Tumornachsorge.

Diese hat zur Aufgabe

· rechtzeitig zu erkennen, wenn die Krankheit erneut auftritt
· Begleit –oder Folgeerkrankungen festzustellen und zu behandeln
· bei körperlichen, seelischen und sozialen Problemen zu helfen

www.krebshilfe-vbg.at